KG Berlin: Computergrafik nicht urheberrechtsfähig

Autor: Dr. Peter Schotthöfer

Eine Grafik, die mittels eines Computerprogrammes erstellt wurde, genießt nach Auffassung des KG Berlin keinen Urheberrechtsschutz. Im konkreten Fall hätte es keine Merkmale künstlerischer Gestaltung gegeben.

 

 

 

 

 

KG Berlin vom 16.1.2020; Az.2 U 12/16

 

 

 

Anm.: Die Urheberrechtsfähigkeit von mittels Computerprogrammen hergestellten Grafiken genießt meiner Auffassung nach in der juristischen Literatur nicht die erforderliche Aufmerksamkeit. Einerseits ist klar, dass urheberrechtsfähig nur von Menschen geschaffene Werke sein können. Wenn also eine Grafik dadurch entsteht, dass der Mensch nur einen Knopf drückt und die Software den Rest erstellt, könnte man von der Software als Urheber sprechen, allerdings ist dies nicht so. Damit der Computer überhaupt tätig wird, müssen ihm Vorgaben gemacht werden, die Basis seiner Berechnung sind. Diese Vorgaben werden in den seltensten Fällen bereits eine urheberrechtlich geschützte Tätigkeit darstellen. Darüber hinaus kommt es auf die Vorgaben an.

 

Stichworte: Urheberrehtsfähigkeit, Computergrafik


Rechtsanwälte für Werberecht

RA Dr. Schotthöfer - Ihr Experte fürs Werberecht
RA Dr. Schotthöfer - Ihr Experte fürs Werberecht
RA Florian Steiner - Ihr Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz (Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Designrecht)
RA Florian Steiner - Ihr Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz (Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Designrecht)

Dr. Schotthöfer & Steiner
Rechts- und Fachanwaltkanzlei

 

Reitmorstr. 50

80538 München

kanzlei@schotthoefer.de
Tel.: 089 - 890 41 60 10

Fax: 089 - 890 41 60 16

 

Autor der Werberecht Beiträge Dr. Peter Schotthöfer

wie Werberecht

 

wie Markenrecht

 

wie Urheberrecht

wie Designrecht